WordPress

Nachdem NetObjects Fusion es ja trotz zahlreicher Anfragen nicht geschafft hat, mir für eine Neuinstallation einen neuen Lizenzcode zukommen zu lassen und mich Microsoft Expression Web 4 auch nicht so vom Hocker gerissen hat, jetzt also ein Versuch mit WordPress. Ich habe mich für die Variante „Managed WP Starter“ meines Providers 1und1 entschieden.

Reichweite Smart

Nachdem der Smart bisher überwiegend bei winterlichen Temperaturen zum Pendeln im Berufsverkehr zum Einsatz kam, hatte ich mich an Reichweiten von unter 80km schon gewöhnt. Aber nachdem die ersten Tage die 20°C-Marke knackten, stand jetzt doch mal die erste längere Fahrt mit 90km an. Bei 400m Höhenanstieg mit 30km Rest angekommen. Auf dem Rückweg sogar trotz jetzt flotterer Fahrweise über 40km Reserve. So darf es weitergehen…
Smart ED

Reform der deutschen Rechtschreibung

1. Schritt: Wegfall der Großschreibung
einer sofortigen einführung steht nichts im weg, zumal schon viele firmen zur kleinschreibung übergegangen sind.

 2. schritt: wegfall der dehnungen und verschärfungen
dise masname eliminirt schon di gröste felerursache in der primärschule. den sin und unsin unserer denungen und der verdopelung von konsonanten hat onehin nimand kapirt.

 3. schrit: v und ph werden durch f ersetzt; z, tz und sch werden durch s ersetzt
das alfabet wird um swei buchstaben redusirt. sreibmasinen und sesmasinen fereinfachen sich.

 4. srit: q, c und ch werden durch k ersest; j und y werden durch i ersest; pf wird durch f ersest
iest sind son seks bukstaben ausgesaltet. di sulseit kan sofort fon akt auf swei iare ferkürst werden. anstat aksik prosent sprakunterikt könen nüslikere fäker wi fisik, kemi oder reknen mer geflegt werden.

 5. srit: wegfal von ä, ö und ü, sowi wegfal der seikensesung
ales uberflusige ist iest ausgemerst die ortografi wieder slikt und einfak naturlik benotigt es einige seit bis dise fereinfakung uberal riktig ferdaut ist fileikt sasungsweise ein bis swei iare anslisend durfte als nakstes di fereinfakung der nok swirigeren und unsinigeren gramatik anfisirt werden.

Wichtige information für alle PC-Anwender

Vorsicht bei der Installation der Software EHEFRAU 1.0. Die Software enthält diverse Bugs:

  • Der notwendige Upgrade von FREUNDIN 1.0 verbraucht enorm viel Memory und lässt nur wenig Systemressourcen frei.
  • Die Anwendung ruft zusätzliche CHILD-Prozesse auf.
  • Die Anwendung wird bereits beim Booten aktiv, um alle Systemaktivitäten zu überwachen.
  • Das Programm ist inkompatibel zu den Anwendungen SKATABEND 10.3, BESÄUFNIS 2.5 und KNEIPENNACHT 7.0.
  • Das Plug-In SCHWIEGERMUTTER 3.1 wird automatisch installiert und ist nicht deaktivierbar.
  • Es ist kein Minimize-Button vorhanden.
  • Es ist keine UNINSTALL-Option vorhanden. Die Deinstallation ist mit erheblichen Kosten und Mühen verbunden.

Daher empfehlen wir statt des Wechsels von FREUNDIN 1.0 auf EHEFRAU 1.0 lieber das Update auf FREUNDIN 2.0. Allerdings gibt es auch hierbei Probleme:

  • Die Version 2.0 lässt sich nicht einfach über 1.0 installieren. FREUNDIN 1.0 sollte zuvor deinstalliert werden, um größere Schwierigkeiten zu vermeiden.
  • Die Deinstallation von FREUNDIN 1.0 läuft unzuverlässig und hinterlässt im System deutliche Spuren.
  • Alle Versionen von FREUNDIN erzeugen in unregelmäßigen Abständen lästige Aufforderung zum Upgrade und Registrierung auf EHEFRAU 1.0. Darin wird auf angebliche Vorteile von EHEFRAU 1.0 verwiesen.

An den Bugfixes wird gearbeitet. Es bestehen jedoch nur geringe Hoffnungen auf Verbesserungen in den kommenden Versionen von EHEFRAU und FREUNDIN.

Das Wettrudern oder: Lean Management

Vor einiger Zeit verabredete eine deutsche Firma ein jährliches Wettrudern gegen eine japanische Firma das mit einem Achter auf dem Rhein ausgetragen wurde

Beide Mannschaften trainierten lange und um ihre höchsten Leistungsstufen zu erreichen. Als der große Tag kam, waren beide Mannschaften topfit doch die  Japaner gewannen das Rennen mit einem Vorsprung von einem Kilometer.

Nach dieser Niederlage war das deutsche Team sehr betroffen und die Moral war auf einem Tiefpunkt Das obere Management entschied, dass der Grund für diese vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden musste. Ein Projektteam wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und um geeignete Abhilfemaßnahmen zu empfehlen. Nach langen Untersuchungen fand man heraus, dass bei den Japanern sieben Leute ruderten und ein Mann steuerte, während im deutschen Team ein Mann ruderte und sieben steuerten.

Das obere Management engagierte sofort eine Beraterfirma, die eine Studie über die Struktur des deutschen Teams anfertigen sollte. Nach einigen Monaten und  beträchtlichen Kosten kamen die Berater zu dem Schluss dass zu viele Leute steuerten und zu wenig ruderten. Um einer weiteren Niederlage gegen die Japaner vorzubeugen, wurde die Teamstruktur geändert. Es gab jetzt vier Steuerleute, zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Außerdem wurde für den Ruderer ein Leistungsbewertungssystem eingeführt, um ihm mehr Ansporn zum geben „Wir müssen seinen Aufgabenbereich erweitern und ihm mehr Verantwortung geben.“

Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit zwei Kilometern Vorsprung.

Das Management entließ den Ruderer wegen schlechter Leistungen, verkaufte die Ruder und stoppte alle Investitionen für ein neues Boot. Der Beratungsfirma  wurde ein Lob ausgesprochen und das eingesparte Geld wurde dem oberen Management ausgezahlt.

Das Finanzamt – Ein Wintermärchen

Im Spessart lebte eine alte Frau.
   Für sie war das Leben dunkelgrau,
mit ihrem Einkommen war es schlecht bestellt,
   mit einem Wort: sie hatte kein Geld.
Sie überlegte angestrengt hin und her,
   woher denn Geld zu kriegen wär.
Ihr kam ein Gedanke – o sapperlott -,
   sie schrieb einen Brief an den lieben Gott.
“Lieber Herrgott, ich bin alt und arm,
   das Geld ist zu wenig, ich bitte, erbarm.
Drum schicke mir schnellstens hundert Mark,
   sonst müsste ich hungern, und das ist doch arg.
Eine andere Hilfe weiß ich nicht mehr,
   denn ohne Moneten ist´s doch verdammt schwer,
aber bitte beeile dich mit dem Geld,
   sonst ist´s nicht mehr schön auf dieser Welt.”
Der Brief wird frankiert und in den Kasten gesteckt,
   der Postbote ihn dann morgens entdeckt.
Er liest die Adresse, was soll er nur machen?
   An den lieben Gott, das ist ja zum Lachen.
Er denkt sich aber: Spaß muss sein,
   der kommt ins Fach vom Finanzamt hinein.
Am nächsten Tag dort angekommen,
   von Beamten in Empfang genommen.
Wenn Sie nun glauben, er schmeißt weg diesen Brief,
   oh, so ist das nicht, da liegen Sie schief.
Er liest die Adresse und denkt gleich daran,
   wie man der Frau nur helfen kann.
Ja, glauben Sie mir, das ist kein Scherz,
   es gibt beim Finanzamt mal jemand mit Herz.
Ihm kommt der Gedanke und das ist fein,
   das könnt´ für die Frau eine Hilfe sein.
Er fängt gleich an, durch die Büros zu wandern
   und sammelt recht fleißig vom einen zum andern.
Doch leider war der Erlös etwas karg,
   statt hundert bekam er nur siebzig Mark.
Aber diese wurden dann verwandt,
   an die arme Frau schnellstens abgesandt.
Die Frau freut sich sehr, man kann´s kaum ermessen,
   dass der Herrgott sie hat nicht vergessen.
So schrieb sich rasch einen Dankesbrief,
   in Eile sie zum Postamt lief.
In ihrem Schreiben hieß es: “Lieber Gott, von Herzen stark,
   danke ich dir für die siebzig Mark.
Doch solltest du mal wieder an mich denken,
   und so gütig mir wieder ein paar Märkchen schenken,
dann möchte ich dich nur um eines bitten,
   das Geld nicht über das Finanzamt zu schicken,
denn die Lumpen haben mir ungelogen
   von den hundert Mark dreißig abgezogen.”

Moderne Führungsstile

Orientierungshilfe oder Zustandsbeschreibung? Führungsstile werden nicht nur in der Industrie praktiziert, auch in der öffentlichen Verwaltung kommt der Umgang zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern eine große Bedeutung zu. Neuen Varianten von Führungsstilen bzw. Management gehört die Zukunft:

Management by Helikopter:
Über allem schweben, von Zeit zu Zeit  auf den Boden kommen, viel Staub aufwirbeln und dann wieder ab nach oben.
    
Management by Jeans:
An den wichtigsten Stellen sitzen die größten Nieten.
    
Management by Pingpong:
Jeden Vorgang so lange zurück- oder  weitergeben, bis er sich von selbst erledigt.
    
Management by Darwin:
Mitarbeiter gegeneinander aufstacheln, Sieger befördern, Verlierer abschieben.
    
Management by Champions:
Die Mitarbeiter im Dunkeln lassen, mit Mist bestreuen, und wenn sich die Köpfe zeigen, sofort absägen.
    
Management by Robinson:
Alle warten auf Freitag.